Vorhaben im Zuge der Umsetzung von Maßnahmen

"Zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushaltes"

Im Rahmen der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen des Ministeriums Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV früher MLUV) des Landes Brandenburg zur Förderung des Landschaftswasserhaushaltes.

An der Förderung beteiligte sich bis zum Jahr 2010 das Land Brandenburg und die Europäische Union mit Mitteln aus dem Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für Landwirtschaft, Abteilung Ausrichtung mit dem Motto: Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums. Hier investierte Europa in die ländlichen Gebiete.

Seit 2011 werden unsere umgesetzten Maßnahmen durch das Land Brandenburg und den Bund bis zu 90% gefördert. Weitere Details erhalten sie auf der Informationsseite des MLUL (MUGV) des Landes Brandenburg.

Initiatoren solcher Maßnahmen ist der Gewässerverband Spree-Neiße mit Unterstützung der betroffenen Landnutzer und Eigentümer.

Im Vorfeld wurden von der regionalen Arbeitsgruppe, die sich aus Vertretern der unteren Behörden des Landkreises/Stadt Cottbus und des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) zusammensetzt, die vorgesehenen Maßnahmen bewertet. Die Arbeitsgruppe beeinflusst somit aktiv die Planung. Die Planungen dieser Maßnahmen werden von örtlichen Ingenieurbüros in Zusammenarbeit mit dem Gewässerverband Spree-Neiße erstellt.

Seit 2012 unterstützt uns auch der NaturschutzFonds Brandenburg mit bis zu 10% der Kosten bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushaltes.

Bereits 2 Maßnahmen wurden im Jahr 2013 zu Projekten des Monats gewählt:

Projekt des Monats Juni/2013: Moorwiese Drachhausen

Projekt des Monats September/2013: Sicherung des Wasserhaushaltes in den Maiberger Lasszinswiesen

Auszug aus der Maßnahmenliste (chronologisch):

Einzugsgebiet Wilschwitzer See
Inhalt

Sanierung und Ersatzneubauten von Durchlassbauwerken mit/ohne Stau und Öffnung einer Gewässerverrohrung

SKDB 02
Örtlichkeit

Bereich Wilschwitz/Schenkendöbern

Bauzeit

2013/2014

Ziel

Mit den Maßnahmen wurde der gesteuerte Wasserzufluss zum Wilschwitzer See und die Verbesserung der hydraulischen Situation in Wilschwitz erreicht.

Maiberger Lasszinswiesen
Inhalt

Rekonstruktion/Sanierung und Ersatzneubau von Stauanlagen in den Maiberger Lasszinswiesen

CB S 23
Örtlichkeit

Nördlich von Cottbus, in den Maiberger Lasszinswiesen

Bauzeit

2013/14

Ziel

Ziel war es eine Wasserstandsanhebung zu realisieren, wodurch einerseits die angrenzenden Acker-/ Wiesenflächen bevorteilt und andererseits die Grundwasser-Neubildung im Einzugsgebiet verbessert werden soll.

Neißeniederung bei Forst (TG 1)
Inhalt

Partielle Sohlanhebung tief liegender Grabenabschnitte durch Einbau von Stützschwellen und Erstatzneubau eines Staubauwerkes

Graben
Örtlichkeit

Neißeniederung, im Bereich Forst (Lausitz) und Sacro

Bauzeit

2013

Ziel

Durch die Anhebung der Oberflächenwasser- und Grundwasserstände und die Reduzierung der starken Entwässerungsfunktion des meliorierten Grabensystems konnte eine Verbesserung des Landschaftswasserhaushaltes erzielt werden.

Wiesen- und Teichgebiet zwischen Jamno und Nossdorf (TG 3)
Inhalt

Ersatzneubau / Umbau und Sanierung von Stau-Bauwerken und Rohrdurchlässen

Staubauwerk FOR S 57
Örtlichkeit

Jamno/Nossdorf bei Forst (Lausitz)

Bauzeit

2012 - 2014

Ziel

Im Graben 37 und seinen Zuleitern wurde eine Stabilisierung des GW-Standes und ein optimaler Wasserstand in den Gräben erreicht.
Angestrebt wurde ein möglichst hoher Wasserstand der aber keine negativen Auswirkungen, z.B. nahe gelegene Straßenbereiche und Bebauung hat.

Moorwiese bei Drachhausen
Inhalt

Das Projekt soll die Wasserspeicherfähigkeit des Moorkörpers wieder herstellen und so den Entwässerungsmaßnahmen der vergangenen Jahrzehnte entgegenwirken. Dazu wurden folgende Arbeiten ausgeführt:

  • Holzung für die Baufreiheit
  • Mahd der Moorwiese und des Umfeldes
  • Stuppen ziehen und Kleinmaterial häckseln
  • Bau der 4 Grabenplomben
  • Verfüllung der Stichgräben
Grabenplombe
Örtlichkeit

südlich der Lieberoser Hochfläche im Landkreis Spree-Neiße

Bauzeit

Juli-Oktober 2012

Ziel

Ziel war es, die Wasserspeicherfunktion des Bodenkörpers zu sichern und zu verbessern.

TEZG Koppatzer Landgraben und Tranitz (TG 2)
Inhalt

Schwerpunkte:

  • punktuelle bzw. lineare Anhebung der Gewässersohlen
  • Verbesserung der Strukturgüte der Hauptgewässer
  • Rückhalt von Oberflächenwasser bei gleichzeitiger Anhebung der Grundwasserstände in Niederungsgebieten
  • Revitalisierung von Niedermooren
  • Sicherung von Mindestwasserständen bzw. optimalen GW-Flurabständen (max. 50 cm unter Flur) zur Bevorteilung von landwirtschaftlichen Nutzflächen
Wehr II
Örtlichkeit

Kahren-Koppatz

Bauzeit

Sommer 2010 bis Herbst 2012

Ziel

Das Ziel des Vorhabens war, die stufenweise Erhöhung des Wasserspiegels in den Gräben 182, 182a und 184 westlich der Tranitz. Erreicht wurde dies durch den Ersatzneubau bzw. die Sanierung von regulierbaren Staubauwerken und Durchlässen, und den Einbau von Stützschwellen sowie Kammerbauwerken. Zur Erreichung der ökologischen Durchgängigkeit wurden in der Tranitz die Wehranlagen Kathlow (TRAM S 19) und Kathlower Mühle (TRAM S 20) um- bzw. ersatzweise neu gebaut.

Klosterbuschwiesen bei Guben
Inhalt

Es wurden folgende Einzelmaßnahmen umgesetzt:

  • 21 Ersatzneubauten von Staubauwerken mit Rohrdurchlass
  • 1 Ersatzneubau eines Rohrdurchlass
  • 4 Ersatzneubauten von Spundwandbauwerken mit Rohrdurchlass
  • 17 Sanierungen von Staubauwerken
Ersatzneubau GUB S 28 und 29
Örtlichkeit

Klosterbuschwiesen bei Guben

Bauzeit

Frühjahr 2010 bis Juli 2012

Ziel

Die Hauptzielstellung bestand in der Förderung des Wasserrückhaltes und der Anhebung von Oberflächen- und Grundwasserständen. Dadurch konnte eine Reduzierung der starken Entwässerungsfunktion des meliorierten Grabensystems erreicht werden.

Monitoring im Einzugsgebiet des Buderoser Mühlenfließes
Inhalt

Errichtung von 7 Grundwassermesspegeln und von 8 Oberflächenwassermessstellen mit sich anschließender 4-jähriger Datenerfassung

Pegel einspülen
Örtlichkeit

westlich von Guben, im EZG Buderoser Mühlenfließ und Alte Mutter

Bauzeit

2010-2014

Ziel

Das Monitoring diente vorrangig der Erfassung des Ist-Zustandes vor der Umsetzung von weiteren Maßnahmen zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushaltes. Des Weiteren sollte es Auskunft darüber geben, ob die durchgeführten Maßnahmen zur Zielerreichung ausreichend waren.

Staubauwerk am Mühlenteich in Döbern
Inhalt

Auf Grund der langen Nutzungsdauer, vermutlich 70 bis 100 Jahre, und den verwendeten Baumaterialien war die wasserwirtschaftliche Anlage völlig verschlissen. Die wasserwirtschaftliche Funktion des Wehres war nur noch stark eingeschränkt gewährleistet.

Der Ersatzneubau der wasserwirtschaftlichen Anlage wurde in einer Trogbauweise aus Stahlbeton hergestellt.
Mit der Errichtung des Staubauwerkes in Stahlbetonbauweise ist eine den wasserwirtschaftlichen Verhältnissen angepasste Nutzungsdauer und Betriebssicherheit, sowie ein möglichst geringer Eingriff hinsichtlich Bauzeit und Bauumfang in Gewässer, Landschaftswasserhaushalt und Natur gewährleistet.

Weiterhin wurde der Rohrdurchlass in der Malxe, am Zulauf zum Mühlenteich, durch eine den wasserwirtschaftlichen Verhältnissen angepasste Anlage ersetzt.
Mühle Döbern neu
Örtlichkeit

Döbern

Bauzeit

2009 bis 2010

Ziel

Das Staubauwerk an der Mühle in Döbern hat für die Bewirtschaftung des Mühlenteiches und für die Regulierung der Abflussverhältnisse der Malxe eine hohe Bedeutung. Somit konnte ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes unter Berücksichtigung der wasserwirtschaftlichen, naturschutzfachlichen und landwirtschaftlichen Interessen geleistet werden.

Willmersdorfer Hauptgraben und Zuleiter

Inhalt

Der Willmersdorfer Hauptgraben ist ca. 4,85 km lang und mündet nördlich der Straße Lakoma-Skadow in den Schwarzen Graben ein. Um in den Feld- und Waldbereichen gleichmäßig hohe Wasserstände zu erreichen wurden:

  • vorhandene Staue ertüchtigen
  • zusätzliche Staueinrichtungen und Stützschwellen angeordnet
Bauwerk im Bau
Örtlichkeit

nördlich der Stadt Cottbus

Bauzeit

März bis Juli 2009

Ziel

Die Maßnahmenplanung zielte darauf ab, im Willmersdorfer Hauptgraben eine Wasserstandsanhebung zu realisieren, wodurch einerseits die angrenzenden Ackerflächen bevorteilt und andererseits die Grundwasser-Neubildung im Einzugsgebiet verbessert werden sollte.

Neißeniederung bei Forst
Inhalt
  • Einbau von Stützschwellen
  • Sanierung eines Staubauwerkes
  • Ersatzneubaus von Durchlässen und Umbau zu Staubauwerken
  • Rückbau einer Wehranlage und deren Ersatzneubau als Spundwandwehr
Wehr II
Örtlichkeit

nordwestlich von Forst, in der Malxe und im Graben 10

Bauzeit

Oktober 2008 bis Mai 2009

Ziel

Durch den Neubau eines Spundwandwehres, mit der Option auf Nachrüstung eines Fischaufstieges, wurde die Wasserregulierung in diesem Abschnitt der Malxe wieder möglich. Es erfolgte eine Anhebung der Grabenwasserstände, sowie eine Erhöhung der Grundwasserstände im angrenzenden Gelände.

TEZG des Koppatz-Kahrener Landgraben (TG 1 und TG 3)
Inhalt

Einbau von Stützschwellen sowie Rekonstruktion von Staubauwerken

Grabenprofil
Örtlichkeit

südlich von Cottbus, Ortsteile Kahren-Koppatz

Bauzeit

April bis Oktober 2008

Ziel

Durch die partielle Sohlanhebung tief liegender Grabenabschnitte des Koppatzer und Frauendorfer Landgrabens, sowie des Graben 42 erfolgte eine Anhebung der Grabenwasserstände. Weiterhin wurde eine Erhöhung des Wasserrückhaltes im Einzugsgebiet des Koppatz– Kahrener- Landgrabens realisiert.

Parkgraben in den Muckrower Wiesen
Inhalt

Im Oberlauf des Parkgrabens (Waldbereich) sollte durch naturnahe Bauweise (Stubben, Buhnen, etc.) ein verstärkter schlängelnder Verlauf initiiert werden.

Durch die Bauwerkssanierungen an den Stauanlagen in der Wiese (Schacht mit Bohlenstau  und Durchlass mit Bohlenstau) wird eine bessere Bedienung dieser Anlagen gewährleistet, um den Wasserhaushalt im Schlossteich sowie den Zufluss in den Parkgraben zu regulieren.

Der Einbau von 2 Stützschwellen kann bei den Gefälleverhältnissen zu einer Sohlaufhöhung führen und vorhandene quellige Bereiche werden weniger entwässert.

Schacht vor Sanierung des Schachtes
Örtlichkeit

Muckrow

Bauzeit

2008

Ziel Ziel war es, im betrachteten Gebiet den Wasserhaushalt zu optimieren und sich an den ursprünglichen Zustand zu orientieren. Das heißt, die Optimierung des Wasserrückhaltes des Kleingewässers am Waldrand und die damit verbundene effizientere Nutzung als Wasserreservoir in Trockenperioden. Es wurde im Oberlauf die Gewässerrmorphologie aufgewertet und das Gefälle gemindert.
TEZG des Koppatzer Landgrabens und der Tranitz
Inhalt

Die Stauanlagen an den Rohrdurchlässen, die zur Bewirtschaftung in großer Zahl in den Gewässern platziert wurden, waren überwiegend nicht mehr voll funktionstüchtig, der Wasserrückhalt nur eingeschränkt möglich. In Absprache mit Landnutzern und Behörden wurden die wichtigsten saniert, bzw. ersatzweise neugebaut.

sanierter Stau Kahr S 15
Örtlichkeit

südlich von Cottbus, Ortsteile Kahren-Koppatz

Bauzeit

2008

Ziel

Durch die partielle Sohlanhebung tief liegender Grabenabschnitte über den Einbau von Stützschwellen, sowie den Umbau von Durchlässen und Rekonstruktion von Staubauwerken wurde eine Wasserstandsanhebung erreicht.

Gebiet zwischen Graben 8 und Lausitzer Neiße
Inhalt
  • Instandsetzung von Staubauwerken
  • Umbau von Durchlassbauwerken und Ersatzneubau zu Staubauwerken
  • Anordnung von Stützschwellen
  • Errichtung einer Abkammerung
SS im Graben 7
Örtlichkeit

zwischen Groß und Klein Bademeusel

Bauzeit

2008

Ziel

Die Einzelmaßnahmen wirkten sich nicht nur positiv auf den Wasserhaushalt im Gebiet aus, sondern werteten auch das FFH-Gebiet „Oder-Neiße-Ergänzung“ und LSG-Gebiet „Neißeaue“ auf.
Mit der Errichtung einer Abkammerung konnten Abflüsse verhindert bzw. reduziert und eine Auffeuchtung des Gebietes erzielt werden. Durch die Wahl einer naturnahen Bauweise und der Verwendung natürlicher Baustoffe wurde das Landschaftsbild aufgewertet.

Jether Grenzfließ
Inhalt
  • 4 neu errichtete Stützschwellen
  • Umbau eines Rohrdurchlass
umgebauter RDL Ga-1
Örtlichkeit

Wiesengrund, OT Jethe

Bauzeit

2007

Ziel

Erhöhung der Wasserstände im Jether Grenzfließ

Malxe bei Groß Kölzig und Forst
Inhalt
  • Anordnung von Stützschwellen/ Sohlgleiten mit Steinriegel in Beckenstruktur
  • Einbau von Totholz (Stubben)
Stützschwelle 2 mit Steinriegel
Örtlichkeit

Forst(Lausitz), Ortslage Jocksdorf und Klein-Kölzig

Bauzeit

2007

Ziel
  • höhere Wasserstände im Gewässer (besonders nach Niederschlagsereignissen)
  • Reduzierung der Entwässerung im Gewässerumfeld; Wasser fließt verzögert ab bzw. verbleibt länger in der Landschaft
  • Erhöhung der Grundwasserstände im unmittelbaren Einzugsgebiet des Gewässers
  • Aufhöhung der Gewässersohle und Belüftung des Wassers (verbesserte Wasserqualität)
  • positive Beeinflussung der Gewässerstruktur; Aufwertung der Gewässermorpholgie
  • Verschlammung der Gewässersohle reduziert und Unterbrechung/Verzögerung des Geschiebetransportes erzielt
Die Ausführung erfolgte in ökologisch durchgängiger Bauweise mit naturnahen Baustoffen.
Schettkagraben und Schnittketeiche bei Neuhausen
Inhalt

Statt eines regulierbaren Auslaufbauwerkes am Schnittketeich wurde eine überfahrbare Schwelle gestaltet. Weiterhin wurden im Schettkagraben 4 Stützschwellen errichtet und eine damit verbundene Anpassung des Durchlassbauwerkes mit Stauvorrichtung (40.L-2) umgesetzt.

Furt, Ablauf Schnittketeich
Örtlichkeit

Neuhausen/Spree

Bauzeit

2007

Ziel

Ziel war eine bessere Nutzung des Rückhalteraums der Schnittke-Teiche. Nun soll nur noch bei maximalem Wasserstand eine Abgabe ins Unterwasser bzw. in den Schettka Graben erfolgen.

Graben 5a in Raden
Inhalt

Der Grabenabschnitt wurde auf einer Länge von 280m komplett, mit dem vor Ort vorhandenen Erdmaterial, verfüllt. Der im südlichen Grabenzuleiter vorhandene marode Durchlass wurde, durch eine als Überfahrt nutzbare Kammerung, ersetzt.

Faschinen und Kiesschicht
Örtlichkeit

Raden

Bauzeit

2007

Ziel

Verbesserung des Landschaftswasserhaushaltes durch die Erhöhung des Wasserspeicher- und Wasserrückhaltevermögens, zugunsten der Bewirtschaftungsverhältnisse.

Ausgewählte Staubauwerken in den Maiberger Lasszinswiesen
Inhalt

Ersatzneubau / Sanierung von Staubauwerken

  • Rückbau bzw. Abriss der vorhandenen Staubauwerke aus Ortbeton, inkl. Fundamente und Rohrdurchlässe
  • Einbau neuer Rohrdurchlässe (Beton, Stahlbeton)
  • Herstellung von Einlauf-Stirnwänden aus Betonquadersteinen (BQ-Steinen)
  • oder
  • vorhandene Stirnwände wurden gereinigt, teilweise abgetragen bzw. abgestemmt und neu eingeschalt und mit Ortbeton aufgefüllt

Alle Bauwerke wurden mit neuen Riffelblechabdeckungen, Führungsschienen und Staubohlen versehen.

während der Bauarbeiten am BW 7 und 8
Örtlichkeit

nördlich von Cottbus, in den Maiberger Lasszinswiesen

Bauzeit

2006 und 2007

Ziel
  • Wasserstände können wieder entsprechend den äußeren Bedingungen und Nutzungsansprüchen reguliert werden
  • maximal mögliche Stauhöhe wird von der Landwirtschaft bevorzugt und ermöglicht einen Wasseranstau der das Wasser in die Flächen drückt
Grabensystem bei Gahry - Trebendorf - Mattendorf
Inhalt
  • Rekonstruktion von Staubauwerken, damit Wasserstände wieder entsprechend den äußeren Bedingungen und Nutzungsansprüchen reguliert werden können
  • Neubau einer furtähnlichen Stützschwelle
  • Umbau von Durchlassbauwerken
  • Anordnung von Stützschwellen
Stützschwelle
Örtlichkeit

Wiesengrund, Ortsteile Gahry, Trebendorf, Mattendorf

Bauzeit

2005 bis 2006

Ziel
  • Wasserstandsanhebung, Reduzierung der Flurabstände und der Entwässerung
  • regulierbare Wasserstände in den Gräben
  • Verzögerung des Wasserabflusses
Oberes EZG des Heidegrabens
Inhalt

Umgesetzt wurden:

  • Ersatzneubau von Staubauwerken
  • Ersatzneubau von Durchlassbauwerken (die neuen Rohrsohlen liegen über den vorhandenen Rohrsohlen)
  • Errichtung von Stützschwellen
  • abschnittsweise Grabenverfüllung, Sohlanhebung und Gewässerprofilierung
  • Öffnung von verrohrten Gewässerabschnitten
Stau-BW am Waldteich
Schwelle
Örtlichkeit

Neuhausen/Spree, OT Drieschnitz-Kahsel

Bauzeit

2005 bis 2007

Ziel

Vorrangiges Ziel war eine Wasserstandsanhebung in Verbindung mit der Renaturierung des Gewässers und seiner Ufer. Weiterhin:

  • Wasserstände wieder entsprechend den äußeren Bedingungen und Nutzungsansprüchen regulieren
  • Sicherung erhöhter Wasserstände im Heidegraben
  • Abfluss erfolgt verzögert
  • Reduzierung der GW-Flurabstände
  • Verlängerung der Fließstrecke des Heidgerabens
  • Abschnittsweise Ausbildung eines naturnahen Grabenprofils
Rückverlegung Heidegraben mit Neubau Wehranlage in Kahsel
Inhalt

Es wurden umgesetzt:

  • Ersatzneubau eines Staubauwerk (jetzt: Spundwandwehr)
  • Rückbau der verrohrten Gewässerabschnittes des Heidgrabens und seine Rückverlegung ins ursprüngliche Gewässerbett
Spundwandwehr Heidgraben
Heidegraben
Örtlichkeit

Neuhausen/Spree, OT Drieschnitz-Kahsel

Bauzeit

2005 bis 2006

Ziel
  • Wasserstände können wieder entsprechend den äußeren Bedingungen und Nutzungsansprüchen reguliert werden
  • Verlängerung der Fließstrecke des Heidegrabens und dadurch ein erhöhter Verbleib des Wassers in der Landschaft
Brussen- und Fuchsluggraben Drachhausen
Inhalt

Als Maßnahmen wurden umgesetzt:

  • Teilverfüllung der Meliorationsgräben
  • Teilrenaturierung durch Bepflanzung am Gewässer
  • Ertüchtigung vorhandener Stauanlagen
Bepflanzung
Örtlichkeit

Amt Peitz, OT Drachhausen

Bauzeit

2005 bis 2006

Ziel
  • Anhebung der Wasserstände im Grabensystem
  • Regulierbarkeit der Stauanlagen, Möglichkeit der jahreszeitlich differenzierten Stauhaltung
  • Gewässerrandstreifen als Puffer zur landwirtschaftlichen Nutzfläche
Nauendorfer Niederung
Inhalt

Einzelmaßnahmen waren:

  • Ersatzneubau von Staubauwerken
  • Höherlegung von (Rohr-)Durchlässen
  • Einbau von Stützschwellen
  • Bepflanzung der Gewässerrandstreifen
Stau-BW
Bagger am Graben
Örtlichkeit

nördlich von Forst (Lausitz), bei Naundorf und Sacro

Bauzeit

Herbst 2004 bis Frühjahr 2006

Ziel
  • Wasserrückhalt zur Hebung des Grundwasserstandes
  • Wiederherstellung der Stauhaltung und Regulierung der wasserbaulichen Anlagen
  • Anlegen von Puffer- Windschutzstreifen an den Gewässerrändern
Tranitz bei Komptendorf
Inhalt

Maßnahmen waren:

  • Einbau von Buhnen
  • Einbau von Zehrungsinseln
  • Anordnung einer Sohlgleite
  • Einbau von natürlichen Störelementen
  • Abschnittsweise Bepflanzung am Gewässer
Buhne
Holzstämme
Örtlichkeit

Neuhausen/Spree, OT Komptendorf

Bauzeit

Herbst 2004 bis Frühjahr 2005

Ziel
  • Verzögerung des Niedrigwasserabflusses
  • Aufhöhung des Niedrig- und Mittelwasserspiegels
  • Verbesserung der Gewässerstruktur
Zuleiter zum Willmersdorfer Hauptgraben
Inhalt

Es wurden umgesetzt:

  • Öffnung des verrohrten Grabenabschnittes
  • Neubau eines Kulturstaus
  • Bepflanzung am Gewässer
 
Örtlichkeit

im Norden von Cottbus, OT Willmersdorf

Bauzeit

Oktober bis November 2003

Ziel
  • Wiederherstellung eines naturnahen Gewässerzustandes
  • Sicherung des Wasserrückhaltes
Düker Tannenwaldgraben
Inhalt

Der Dücker des Tannenwaldvorfluters sichert die Vorflut für das Einzugsgebiet des Tannenwaldkanals sowie des Maiberger Mittelgrabens. Es wurden umgesetzt:

  • Ersatzneubau des Dükers im Tannwaldgraben unter dem Hammerstrom
  • Ausgleichspflanzungen als Lückenpflanzung im vorhandenen Bestand
Düker
Örtlichkeit

östlich der Ortslage Fehrow, nördlich der Spree

Bauzeit

Frühjahr 2003

Ziel

Neben der Sicherung der Vorflut für die landwirtschaftlichen Nutzflächen und für Teile des Naturschutzgebietes "Tannenwald" kann nun dieses gesamte Gebeit wieder eingestaut werden. Bedingt durch das eringe natürliche Gefälle kommt diesem Bauwerk eine Schlüsselfunktion zu.

Hochwasserschutz am Buderoser Mühlenfließ
Inhalt

Am Standort eines bestehenden Verbindungsgrabens, zwischen dem "Grano-Buderoser Mühlenfließ" und der "Alten Mutter", sollte ein möglichst hoher Wasserstand im Mühlenfließ gehalten werden. Die neue Sohlschwelle ersetzt das bereits abgebrochene, baufällige Abschlagbauwerk am Düker Goldwässerchen.

Bauwerk
Örtlichkeit

Gemeinde Schenkendöbern, östlich der Siedlung Hammer

Bauzeit

Oktober bis November 2002

Ziel

Durch eine naturnahe Bauweise wird bei entsprechenden Abflussbedingungen der Fischaufstieg zwischen Alte Mutter und dem Mühlenfließ ermöglicht. Es wurde eine selbstregulierende, naturnahe und einfache Bauweise gewählt.

weitere Maßnahmen in Planung bzw. Ausführung